SB_Kiefergelenksbeschwerden

Kiefergelenksbeschwerden

Kiefergelenksbeschwerden, Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) genannt, ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen zählen zu den Kieferfehlstellungen und können schmerzhaft sein. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“). Kiefergelenkgeräusche wie Knacken oder Reiben treten meist beim Kauen oder Mundöffnen auf und können manchmal so laut werden, dass sogar Fremde sie hören können. Nicht jedes Geräusch ist allerdings behandlungsbedürftig.

Auslöser können sein: Störungen in der Verzahnung, Zahnfehlstellungen (siehe Bild unten), Prothesen, Zahnlücken im Seitenzahnbereich, langdauernde Zahnbehandlungen, Unfälle und Haltungsschäden vor allem durch arbeitsplatzbezogene Fehlhaltungen mit Belastung der Schulter-Nacken-Region. Auch die seelische Verfassung kann zu Kiefergelenkbeschwerden oder muskulären Störungen im Kiefer- & Gesichtsbereich führen – also eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Ereignisse. Selten lässt sich nur ein einziger auslösender Faktor ermitteln.

Da es sich hier um einen sehr komplexen Aufgabenbereich handelt, arbeiten wir bei dieser Diagnose mit zwei externen Spezialisten zusammen.

Hier ein Beispiel für die häufigste Ursache der Beschwerden, eine Zahnfehlstellung. Die Zähne beissen hier aufeinander (Vorher-Bild) anstatt ineinander (Nachher-Bild).



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