SB_offener_Biss

Offener Biss

Der offene Biss – Apertognathie – zählt zu den Zahnfehlstellungen. Dabei haben die Zähne beim Zusammenbeißen keinen Kontakt. 
Zwischen den oberen und unteren Zahnreihen ist eine große Öffnung vorhanden.

Man unterscheidet den frontal offenen Biss im Bereich der Frontzähne vom seitlich offenen Biss im Seitenzahnbereich. Eine weitere Unterscheidung bezieht sich auf die Ursache. Liegt die Ursache an den Zähnen, spricht man von einem dento-alveolären offenen Biss. Liegt die Ursache an der knöchernen Basis, so bezeichnet man dies als skelettal offenen Biss. Das Wachstumsmuster ist bei einem skelettal offenem Biss meist vertikal, das heißt der Unterkiefer wächst während der Wachstumsphase weitgehend nach hinten unten.

Bei einem frontal offenen Biss ist das Sprechen und Abbeißen behindert. Bei einem seitlich offenen Biss ist das Kauen eingeschränkt. Daumenlutschen, Schnuller oder die Einlagerung der Zunge zwischen die Frontzähne kann bereits im Kindesalter zu einem frontal offenen Biss führen, der bestehen bleiben kann, sofern die Lutschgewohnheit (Habit) nicht abgestellt bzw.der Schnuller nicht abgesetzt wird.

Ein offener Biss kann zu fehlendem Lippenschluss, Sprachstörungen, Mundatmung und falschem Schluckverhalten führen.

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