SB_Schnarchschiene

Schnarchschiene

Die nächtliche Geräuschbelästigung durch das Schnarchen führt oft zu sozialen Problemen im persönlichen Umfeld. Treten zum Schnarchen klinische Symptome wie Konzentrations-schwäche, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und erhöhte Tagesmüdigkeit auf, muss das Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Schlafatmungsstörung differentialdiagnostisch abgeklärt werden.

2 Schnarchtypen
  • habituelles Schnarchen: nicht krankmachendes Begleitsymptom des Schlafens
  • obstruktives Schnarchen: schlafbezogene Atmungsstörung infolge teilweiser oder vollständiger Verlegung der oberen Atemwege während des Schlafens.

SB_Schnarchen_neu

Wodurch entstehen Schnarchgeräusche?

Als Schnarchen werden Ausatmungsgeräusche bezeichnet, die durch Vibrationen des Gaumensegels und der Kehlkopfwand ausgelöst werden. Diese entstehen, wenn die ungehinderte Passage der eingeatmeten Luft durch Einengung der oberen Luftwege gestört ist. (siehe Bild gleich oberhalb)

Therapie: Mandibuläre Protrusionsbehelfe

Dabei handelt es sich um dünne Kunststoffschienen die im Ober- und Unterkiefer verankert werden und miteinander verbunden sind. (siehe großes Bild ganz oben)

Das Wirkungsprinzip beruht auf eine Vorverlagerung des Unterkiefers und der angrenzenden Weichteile einschließlich der Zunge. Die veränderte Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer bewirkt eine Positionsveränderung des Zungenbeins zum Unterkiefer, sowie eine Aktivierung der Muskulatur oberhalb des Zungenbeins. Dies hat eine Erweiterung des unteren Rachenabstandes und damit eine Öffnung des hinteren unteren Luftweges zur Folge.

Kontraindikationen
  • aktive Kiefergelenkserkrankungen
  • aktive Parodontitis (Erkrankungen des Zahnhalteapparates die mit Zahnlockerung einher geht)

Mundhygiene

Eine regelmäßige professionelle Mundhygiene ist Basis einer kieferorthopädischen Behandlung und erspart unangenehme Überraschungen beim Zahnarzt.

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