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Erwachsene

Korrektive Kieferorthopädie

Dreißig Prozent unserer Patienten sind Erwachsene zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr. Ästhetik, Zahngesundheit (Karies durch Engstand) oder funktionelle Gründe (Kiefergelenk, muskuläre Verspannungen) können eine kieferorthopädische Behandlung notwendig machen. Korrektive Kieferorthopädie ist in jedem Alter möglich und sinnvoll.

Präprothetische Kieferorthopädie

Sind Zähne stark gekippt, Lücken für ein Implantat zu klein oder der Biss für eine Keramikkrone zu tief, ist das eine Indikation für präprothetische Kieferorthopädie. Darunter versteht man, dass – bevor Ihr Zahnarzt Sie restaurativ bzw. prothetisch versorgen kann – die Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.

Prächirurgische Kieferorthopädie

Bei großen skelettalen Diskrepanzen zwischen Ober- und Unterkiefer (Vor – oder Rücklage des Ober- oder Unterkiefers) im Erwachsenenalter bzw. bei abgeschlossenem Wachstum können knöcherne Veränderungen nur mit einer kombinierten kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Therapie behandelt werden. Der Kieferorthopäde stellt vor dem chirurgischen Eingriff die Zähne in eine korrekte Position, damit der Kieferchirurg einen idealen Biss (Okklusion) einstellen kann. Die Bracket-Tragezeit beträgt je nach Schweregrad ca. 10 bis 18 Monate vor und ca. 3 Monate nach dem operativen Eingriff. Die Operation wird unter Vollnarkose ausschließlich im Mund durchgeführt. Äußerlich sind keine Narben sichtbar. Der Spitalsaufenthalt beträgt ca. 5 Tage. Die Platten oder Schrauben werden nach ungefähr einem Jahr in Kurznarkose und einem Tag stationärer Behandlung entfernt.

Der beschriebene Ablauf der kieferorthopädischen Operationen ist heute Routine und bringt im Einzelfall für den Patienten nicht nur ein stabiles okklusales Ergebnis, sondern auch ein hervorragendes ästhetisches Resultat.

Kieferorthopädischer Lückenschluss

Sind Zähne nicht angelegt (siehe Nichtanlagen) oder durch einen Unfall oder Karies verloren gegangen, besteht die Möglichkeit neben einer prothetischen Versorgung (Implantat/Brücke) die entstandene Lücke kieferorthopädisch zu schließen. Das bedeutet, den dahinterliegenden Zahn bzw. die dahinterliegenden Zähne in die Lücke kieferorthopädisch hinein zu bewegen.

Parodontitis

Kieferorthopädie bei Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) führt zu einer Verbesserung der Ästhetik und der parodontalen Situation (Zahnhalteapparat). Dadurch das Zähne kieferorthopädisch in den Knochen hineinbewegt (intrudiert) werden können, kann ein Teil des verloren gegangenen Knochens wieder gewonnen werden. Voraussetzung dafür ist Entzündungsfreiheit und eine gute Mundhygiene.

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